Begabtenförderungsprojekt STOMP
2. STOMP-Projekt 2012 mit Präsentation beendet
Am Dienstag, den 20. Dezember 2012 fand im Rahmen des diesjährigen STOMP-Projektes die Präsentation der Arbeiten statt. Viele interessierte Eltern und Verwandte lauschten gespannt den Vorträgen der STOMP-Teilnehmer. Prof. Dr. Roland Siegwart, ETH Zürich und Tony Blaser, Chef der Lehrlingsausbildung der Firma Victorinox, rundeten mit ihren interessanten Ausführungen die Veranstaltung ab.
Hintergrundinformationen:
STOMP 2012
Student Teacher Outreach Mentorship Programm
Neben den vielfältigen Begabungsförderungsangeboten in Rickenbach wurde von Oktober bis Dezember 12 zum zweiten Mal für begabte Kinder des Schulkreises Rickenbach ein Projekt STOMP durchgeführt. Dieses Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der ETH Zürich (Autonomous Systems Lab Institute of Robotics and Intelligent Systems) entwickelt. Das Ziel ist, dieses Modul auch an weiteren Schulen einzusetzen, betreut von Studenten der ETH. Ideell und finanziell wurde das Projekt von der Victorinox unterstützt, weil auch sie überzeugt ist, dass die frühe Beschäftigung mit technischen Inhalten bei Kindern ungeahnte Interessen und Fähigkeiten wecken kann.
Das Fachwissen der ETH und pädagogisches Fachwissen sollen bereits in der Primarschule aufeinandertreffen um die Freude, Neugierde und Motivation an den Naturwissenschaften und der Technik zu wecken und zu fördern. Zusammen mit dem ETH-Studenten Raphael Wicki aus Schwyz und Marietheres Purtschert, Primarlehrerin Rickenbach haben sich die Kinder klassenübergreifend intensiv mit dem Thema Energie auseinandergesetzt, getüftelt, Lösungen gesucht und realisiert. 12 Kinder durften klassendurchmischt in vier Gruppen an 10 Nachmittagen an einem Modul arbeiten. Die ETH stellte das Material (Lego Technik) zur Verfügung. Der Prozess wird zum Abschluss der Schule und den Eltern vorgeführt.
Eigene Fragestellungen und Umgang mit Problemen
In der Umsetzung des Projektes entstanden Herausforderungen, für welche es zusätzliches Wissen und erweiterte Fähigkeiten brauchte. Dieses technische Fachwissen konnte durch die anwesende ETH-Fachperson Raphael Wicki sofort in die Schule einfliessen. Im Vordergrund der Arbeitsweise standen eigene Fragestellungen und der Umgang mit entstehenden Problemen. Kreative Ideen und Durchhaltewillen waren gefragt bei der Verwirklichung der Gruppenmodule. Mit viel Eifer wurde an der konkreten Umsetzung der verschiedenen Projektideen gearbeitet und eine Rolltreppe, eine Seilbahn, eine Windanlage, ein Pistenfahrzeug und eine Weihnachtsbeleuchtung entwickelt und eingebaut.
Interesse an technischen Berufen wecken
Im Pilotprojekt „STOMP“ wurde in idealer Weise aufgezeigt, wie sich Forschung, Wirtschaft und Bildung bereits in der Primarschule gegenseitig bereichern können. Mit dem durchgeführten Projekt können frühzeitig wichtige Grundlagen für vermehrtes Interesse an Technik und Naturwissenschaften gelegt werden und so dem Mangel an technischen Fachkräften entgegen gewirkt werden.
Begabtenförderungsprojekt STOMP in Zusammenarbeit mit ETH und Victorinox
Neben den vielfältigen Begabungsförderungsangeboten in Rickenbach wird während 10 Nachmittagen für begabte Kinder unserer Schule das Projekt STOMP durchgeführt.
Um die Freude, Neugierde und Motivation an den Naturwissenschaften wecken und fördern zu können, werden Lehrpersonen unserer Schule durch Fachwissen der ETH und der Firma Victorinox bei der experimentellen Vermittlung von Wissenschaft und Technologie unterstützt. 12 Kinder dürfen klassendurchmischt in drei Vierergruppen an 10 Nachmittagen an einem Modul arbeiten. Die ETH stellt das Material (Lego Technik) zur Verfügung. Zum Abschluss des Projektes dürfen die Schüler die ETH besuchen. (Hier gehts zur Diashow auf Youtube)
| Stomp Praesentation | ||
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| ETH | ||
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Thema des Projektes ist Energie im Haus. Die Schülerinnen und Schüler bauen mit Legomaterialien, Motoren und Sensoren von Legotechnik in ein vorgegebenes Haus aus Holz. Dabei dürfen sie in vier Dreiergruppen ein eigenes Modul bauen und die Steuerung programmieren. (Lift, Garagentor, Beleuchtung, etc.)
Von den Teilnehmenden wird Interesse, Selbständigkeit, Motivation und Kreativität erwartet, welche auf ein gemeinsames Projektziel hin eingesetzt werden. In der Umsetzung des Projektes entstehen Herausforderungen, für welche es zusätzliches Wissen und erweiterte Fähigkeiten braucht. Diese werden gemeinsam zielorientiert erarbeitet. Im Vordergrund der Arbeitsweise stehen eigene Fragestellungen und authentische Probleme. Von der 1. bis zur 6. Klasse dürfen je zwei Kinder an diesen Projektnachmittagen dabei sein.


