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Energiestadt Schwyz

Schwyz bleibt "Energiestadt"       Logo Energiestadt Schwyz

 

Vor vier Jahren war die Gemeinde Schwyz als 100. Energiestadt der Schweiz ausgezeichnet worden. Allein mit dem erst- oder gar einmaligen Erwerb des Labels gibt sich die Gemeinde Schwyz nicht zufrieden. Soeben hat sie das Re-Audit erfolgreich bestanden.

amtl. Dass Schwyz weiterhin das Label „Energiestadt“ nutzen darf, ist gar nicht so selbstverständlich. Die dafür notwendigen Anforderungen nämlich werden sukzessive angepasst. Es muss also immer mehr energiepolitisches Engagement in verschiedensten Sachbereichen ausgewiesen und belegt werden. Für die Gemeinde Schwyz ist die maximal erreichbare Punktzahl auf mehr als 400 errechnet worden. Erreicht wurden davon gut 54 Prozent, was als durchaus erfreulicher Wert zu bezeichnen ist … was gleichzeitig aber auch aufzeigt, dass noch ein bedeutender Handlungsspielraum besteht. Nur schon bis zum Erreichen des „Gold“energy-awart des Vereins Energiestadt fehlen der Gemeinde Schwyz noch immer rund 100 Punkte.


Förderprogramm als besonderes Instrument
Mit dem Wiedererwerb des Labels „Energiestadt“ hat die Gemeinde Schwyz ein wichtiges (Teil)Ziel erreicht. Wie schon beim erstmaligen Erwerb dieser Auszeichnung ist man damit aber nicht an einem Endpunkt angelangt, sondern hat eigentlich erst den Startschuss abgefeuert für die Weiterführung bisheriger Anstrengungen wie etwa des Förderprogrammes für erneuerbare Energie. Dieses Projekt, mit welchem private Bauherren für den Umstieg auf erneuerbare Energien sowohl beraten wie unter gewissen Voraussetzungen auch finanziell unterstützt werden, hat auf kommunaler Ebene in weiter Region pionierhaften Charakter. Dessen Lancierung und die Alimentierung mit jährlich rund 50‘000 Franken aus dem Gemeindehaushalt war ein wichtiger Punktelieferant für das Bestehen des Re-Audit. Besondere Erwähnung fanden in der Überprüfung daneben auch die permanente Information (beispielsweise mit einem eigenen Button auf der neu gestalteten Homepage), die ökologisch ausgelegten Gebäudesanierungen und der weiter ausbaubare Bezuges von Ökostrom für gemeinde-eigene Liegenschaften und Objekte.


Verkehr als künftiger Schwerpunkt
Einen besonderen Schwerpunkt der künftigen Anstrengungen legt der Gemeinderat auf wirksame Massnahmen beim Individualverkehr. So werden sukzessive und für verschiedene Gebiete die Voraussetzungen für die Einführung von Tempo 30-Zonen geprüft und diese – so es überhaupt möglich ist – auch eingeführt. Diese verkehrsberuhigende Massnahme dient nicht nur der Umwelt,  sondern bekanntermassen auch der Sicherheit von Fussgängern und Velofahrern. Gerade für diese Verkehrsteilnehmer werden im Übrigen weitere Anstrengungen unternommen. Im Rahmen der Erschliessungsplanung sichert sich die  Gemeinde  die  Rechte für ein dichteres Fuss- und Velowegnetz. Erste Verhandlungen sind bereits erfolgreich abgeschlossen; weitere folgen. Nicht zu vergessen sind bei der Bewältigung des Individualverkehrs auch die angekündigten Bemühungen der Behörden, da und dort verkehrsberuhigende Massnahmen zu prüfen und auch verkehrsberuhigte Zonen zu schaffen. Dass es für die Realisierung solcher Vorhaben stets auch der Bereitschaft weiterer Kreise zu einem aktiven und nachhaltigen Engagement braucht, beweist der bisherige Verlauf des Versuches, entsprechende Massnahmen versuchsweise und befristet auf dem Hauptplatz Schwyz zu realisieren.

  

 

 

energie extra

 


Links

Energiesparend bauen und sanieren
www.energiestadt.ch
www.energie-zentralschweiz.ch


Dokumente 

 

75'000 Franken schüttet die Gemeinde Schwyz jährlich an Energie-Förderbeiträgen aus. Für das Jahr 2010 sind diese Mittel bereits vergeben.

 

Hinweise

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