Nach der Schliessung des Lehrerseminars Ricken-bach droht der Gemeinde und dem Kantonshauptort Schwyz mit der allfälligen Verlegung des Heil-pädagogischen Zentrums Innerschwyz HZI der Verlust eines weiteren Bildungsangebotes. Der Gemeinderat je-doch führt seine seit Jahren dauernden Bemühungen um deren Erhalt am heutigen Standort in Ibach konsequent weiter. Gegenüber dem Regierungsrat und den zu-ständigen Departement ist ein weiteres Mal signalisiert worden, dass auf dem Gesprächs- und Verhandlungsweg gute Rahmenbedingungen angeboten werden. Dabei angesprochen sind vor allem die vielfältigen Synergien, die sich aus der Planung eines neuen Alterszentrums bei-spielsweise im Bereiche von Verpflegung und Therapie-räumen bzw. – angeboten ergeben. Weiter verwiesen wird auf partnerschaftliche Nutzung bereits bestehender oder geplanter Infrastrukturen und Angebote im schulischen Bereichen und bei Turnhallen.
Appell an Kantonsräte
Das Heilpädagogische Zentrum Innerschwyz trägt mit seinem Bildungsangebot zur Standortattraktivität der Gemeinde Schwyz bei und ist mit rund 50 Mitarbeitenden auch ein nicht unbedeutender Arbeitgeber. Seit Jahrzehnten ist das HZI zu absolut fairen Bedingungen in Räumlichkeiten der Gemeinde eingemietet; die Nutzung verfügbarer Landreserven für die Erstellen der notwendigen Bauten (Schulbaracken) ist im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten stets gebilligt und bewilligt worden. Die Gemeinde Schwyz war und ist also ein absolut verlässlicher Partner. Der Gemeinderat ist insgesamt überzeugt, dass ein Neubau in Ibach für den Kanton als Schulträger ebenso zum Gewinn wird wie für die Gemeinde Schwyz als Standort. Die Kantonsräte der Gemeinde sind brieflich eingeladen und aufgefordert worden, sich aktiv und offensiv für die Erhaltung des HZI-Standortes Ibach einzusetzen.