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ICT

Der Computer ist heute in praktisch allen Lebensbereichen präsent. Ohne Computer gäbe es in der heutigen Zeit auf der Welt chaotische Zustände. Mittlerweile ist der Computer praktisch in allen Betrieben ein Hilfsmittel, das nicht mehr wegzudenken ist. In der Freizeit dient er in verschiedenen Formen der Unterhaltung und Informationsbeschaffung.

zwei Schülerinnen an den Schulkomputern Wenn wir unseren Kindern gleiche Chancen für die Zukunft geben wollen, dann wird der Umgang mit ICT zum unverzichtbaren Teil von der schulischen Bildung. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben die gleichen Möglichkeiten, an Computern zu arbeiten. Die Volksschule hat die Aufgabe, diese Chancenungleichheit zu vermindern und allen Kindern die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, die sie für ein erfolgreiches Leben und das Erlernen eines Berufs brauchen.

Schulklasse an ComputernAm 19. September 2003 ist der neue Lehrplan ICTan der Volksschule von der Bildungsdirektorenkonferenz von der Zentralschweiz (BKZ) gut geheissen worden. So werden in der Bildungsregion Zentralschweiz und Oberwallis jetzt verbindliche Bildungsziele gesetzt und über alle Stufen der Volksschule hinweg abgestimmt. Auf das Schuljahr 2008/2009 wurde der neue ICT Lehrplan verbindlich einzuführen.

Schülerin arbeitet mit ComputerWarum brauchen wir neben Frühfranzösisch und Frühenglisch jetzt auch noch das Fach Computer in der Schule? Es gibt kein neues Fach ICT.
Der Computer findet ausschliesslich integriert Anwendung. ICT ist kein Fach, kein Ersatz für irgend etwas, sondern ein neues Medium zum Arbeiten. Der Computer ist ein Hilfsmittel für alle Fächer und Kulturtechniken während dem Unterricht. Mit dem Einsatz des Computers werden die Kulturtechniken lediglich unterstützt, sollen aber nicht konkurrenziert oder gar verdrängt werden.

Der Lehrplan baut auf drei Kompetenzbereichen auf, daraus werden Lernziele formuliert.

Orientieren und kennen lernen

Die SchülerInnen lernen, sich in einer Welt zu orientieren, die vom Umgang mit den Informations- und Kommunikationstechnologien geprägt ist. Dazu sind Grund-Kenntnisse über die ICT-Geräte erforderlich.

Anwenden

Die SchülerInnen können die Computer als vielfältige Lern- und Arbeitsinstrumente einsetzen. Dies kann zur Lösung von Aufgaben und Lernprogrammen, zur Informationsbeschaffung (z.B. im Internet oder elektronischen Lexikas) und zum Gestalten von neuen Produkten geschehen. Mit dem gestalterischen Umgang mit diesen neuen Medien soll zudem ein Kontrapunkt zum Konsum von Spielsoftware in der Freizeit gesetzt werden.

Auseinander setzten

Die SchülerInnen setzen sich mit der Bedeutung, den Möglichkeiten und Grenzen, Chancen und Risiken der Nutzung von ICT auseinander. Sie reflektieren die Bedeutung der ICT und analysieren und beurteilen mögliche Auswirkungen auf ihre Erfahrungswelt, die Arbeitswelt und ihre Kultur.

Schwerpunkte der entsprechenden Stufe:

Kindergarten und 1./2. Klasse (keine Treffpunkte Ende 2. Schuljahr)

Die SchülerInnen erfahren den Computer in erster Linie als Lern- Spiel- und Übungsinstrument. Sie kennen die einfachsten Grundfunktionen am Computer.
Sie hinterfragen ein erstes Mal ihre Arbeit an Übungsprogrammen oder zu Hause beim Spielen.

3./4. Klasse (zusätzlich zur 1./2. Klasse)

Die SchülerInnen lernen, die verschiedenen Geräte zu ICT richtig zu benennen und können sie einsetzen (z.B. USB-Sticks).
Die SchülerInnen lernen mit Lexiken umzugehen (ab CD oder im Internet).
Sie schreiben Texte mit einfachen Formatierungen und verschicken Mails. Sie lernen Links kennen. Sie können über mögliche Auswirkungen von ICT-Nutzung Auskunft geben.

5./6. Klasse

Die SchülerInnen lernen gezielt nach Themen im Internet und/oder ab CD zu suchen. Sie kennen die wichtigsten Internet-Begriffe und können Texte mit Bildern gestalten. Im Internet können sie selbständig nach Themen suchen und kleine Vorträge präsentieren.
Die SchülerInnen setzen sich medienpädagogisch mit ICT auseinander. Sie hinterfragen ihren eigenen Umgang mit dem Computer bezüglich Zeit, Emotionen, Gesundheit, Lernverhalten und beschäftigen sich mit den Vor- und Nachteilen von ICT.