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Vortrag über Meeresbiologie

In die Welt der Meeresbiologie eintauchen

 

Anlässlich des aktuellen Themas besuchten die Kinder vom "förderPlus" den Vortrag der Meeresbiologin Esther Fischer. Dabei erhielten sie spannende Einblicke rund um das Meer. Bei diesem Vortrag wurde bewusst auf die unzähligen Schätze und Schönheiten des Meeres eingegangen.

Zwei Schüler der Klasse 4b wurden dazu befragt.

 

Redaktion: Philipp Blaser und Nils Lüönd, herzlich willkommen zu diesem Interview. Ihr habt den Vortrag über das Meer innerhalb der "förderPlus"-Gruppe besucht. Was genau bedeutet "förderPlus"?

Nils: Das "förderPlus" ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die den Schulalltag ohne grossen Aufwand bewältigen können. Damit diesen Kindern nicht langweilig wird, können sie in einer Gruppe während zwei Lektionen pro Woche zusätzliche Projekte machen.

Was macht ihr beim "förderPlus" alles?

Nils: Wir machen Exkursionen, wir basteln und lernen. Meistens sind es Dinge, die zum aktuellen Thema passen. Oft kommen auch Experten zu uns, die sehr viel davon verstehen.

Ihr ward an dem Vortrag der Meeresbiologin Esther Fischer. Inwiefern passt dieser Vortrag zu eurem Thema?

Philipp: Wir behandeln momentan das Thema Mikroplastik. Diese winzigen Plastikteile gelangen über die Flüsse ins Meer. Deshalb auch das Thema "Meer". Esther Fischer hat uns aber vor allem die schönen Seiten des Meeres aufgezeigt.

Was habt ihr während dem Vortrag alles erfahren?

Philipp: Esther Fischer berichtete uns von ihrer Arbeit am Australischen Korallenriff. Dort gibt es viele verschiedene Korallen und besondere Tiere wie die Nacktschnecke oder den Oktopus. Der hat zum Beispiel nur einen "Knochen".

Habt ihr auch Bilder davon gesehen?

Philipp: Ja, sie hat uns ganz viele Bilder gezeigt.

Was hat euch am meisten überrascht am Vortrag von Frau Fischer?

Nils: Sie hat uns erzählt, dass die Nacktschnecke manchmal aussehe, als ob sie aus Knetmasse wäre. Wenn man nun beim Tauchen eine solche Schnecke entdecken würde, wäre man ein sehr aufmerksamer Taucher.

Das klingt ja wirklich echt spannend. Etwas ist jedoch merkwürdig. Weshalb sollten wir uns hier in der Schweiz für das Meer interessieren? Wir haben ja weit und breit kein Meer.

Philipp: Ganz einfach. Weil das Meer sehr schön ist und unzählige Möglichkeiten bietet. Man kann dort baden, tauchen, Sandburgen bauen und sieht mit ein wenig Glück auch schöne Tiere.

Hat das Meer nebst den Bademöglichkeiten auch eine weitere wichtige Bedeutung für uns?

Philipp: Ja, wir Menschen transportieren viele Sachen mit dem Schiff über das Meer. Gäbe es kein Meer, wäre das nicht möglich.

Ihr habt viele neue Informationen über das Meer erhalten. Was davon bleibt euch besonders in Erinnerung.

Nils: Ich werde mich bestimmt daran erinnern, dass aus mehreren "toten" Korallen ein Korallenriff entsteht. Auch total eindrücklich finde ich, dass aus tausenden Schildkröteneiern nur ganz wenig geschlüpfte Schildkrötenbabys überleben. Zudem wird mir immer bewusst sein, dass man, wenn man das Meer sauber halten möchte, nicht zu viel Plastik verbrauchen darf. Ganz toll fände ich es auch, wenn ich das Tauchen mal ausprobieren könnte.

Könntet ihr euch vorstellen, den Beruf des Meeresbiologen auszuüben?

Philipp: Es geht so. Bestimmt wäre es schön den Arbeitsplatz unter Wasser neben den Fischen zu haben. Jedoch interessiert mich dieser Beruf dann doch zu wenig.

Nils: Es interessiert mich schon…aber ich schaue jetzt mal. Vielleicht finde ich ja auch andere Dinge interessant. Wie auch Philipp bin auch ich nicht der Typ, der sofort "Juhee" schreit, wenn er ans Meer denkt. Aber ich finde es schon sehr cool.

Dank diesem Vortrag habt ihr viele tolle Eindrücke zur Meereswelt erhalten. Ihr kennt aber auch die Gefahren, welche die Meere bedrohen. Wie könnt ihr dazu beitragen, dass die vielen wundervollen Schätze der Meere auch in Zukunft erhalten bleiben?

Philipp: Ich werde bestimmt darauf achten, dass ich keinen Plastik ins Meer werfe. Wenn ich Plastik am Strand entdecke, werfe ich ihn in den Mülleimer. Schlimm wäre es, wenn die jetzt schon grossflächigen Müll-Inseln im Meer noch grösser würden.

Nils: Auch ich werde den Plastik dorthin wegräumen, wo er hingehört. Nämlich in den Müll.

Vielen Dank für eure Antworten. Nun hoffen wir, dass ihr beim nächsten Besuch am Meer auch Zeit für die schönen Dinge des Meeres findet und nicht nur am "Güsle" sein werdet J.

Philipp: Ja, auch einer Qualle oder einer giftigen Schlange möchte ich nicht begegnen…

Das hoffen wir für euch.