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Muotabrücke West

Zonen- und Erschliessungsplanänderung für die Entwicklung des Arbeitsplatzgebiets Seewen-Ibach

Im Arbeitsplatzgebiet zwischen Seewen und Ibach befinden sich mehrere grosse, mittlere und Kleinbetriebe mit einer Vielzahl an Arbeitsplätzen. Eine Weiterentwicklung dieser Firmen soll weiterhin ermöglicht werden. Weiter liegt das Zeughausareal seit längerem brach und somit auch das Potential, um neue Betriebe anzusiedeln. Die langfristige Planung der Gemeinde gibt vor, dass das Gewerbegebiet Muota und die Sportstätten im Wintersried sich weiterentwickeln sollen. All diese angedachten Entwicklungen werden Verkehr erzeugen. Das hierzu zur Verfügung stehende Erschliessungsnetz reicht jedoch nicht aus, um die angedachten Entwicklungen tragen zu können. Hierzu soll mit einer neuen Brücke über die Muota der Verkehr besser an die Kantonsstrasse und an die Autobahn angebunden werden.

Nach der anfangs Jahr durchgeführten öffentlichen Mitwirkung wurde unter Einbezug der von der Brücke direkt betroffenen Grundeigentümer die Brückenplanung überprüft und angepasst. Der nördliche Brückenkopf wurde weiter nach Osten verschoben. Weiter muss dadurch nebst dem Erschliessungsplan neu auch der Zonenplan angepasst werden.

Änderungen der Verkehrsführungen erfolgen nicht zwingend mit der Eröffnung der Brücke, sondern werden aus einem Massnahmenkatalog situativ eingeführt. Dies hängt davon ab, welche Verkehrsentwicklung im Arbeitsplatzgebiet stattfindet und wieweit andere Planungen, wie der Vollanschluss H8/Steinerstrasse oder Mehrzweckstreifen auf der Bahnhofstrasse den Verkehrsfluss verbessern.

Bei der Erschliessungsplanänderung ergeben sich keine Anpassungen aus der Mitwirkung. So soll die Muotastrasse am Ende der Studenmatt-Siedlung gekappt und zu einer Groberschliessungsstrasse umklassiert werden. Die Seewernstrasse wird einer Groberschliessung zugewiesen. Die Franzosenstrasse wird als bestehende Groberschliessung mit dem Vermerk „Ausbau/Neubau“ bezeichnet, wodurch ein Trottoirneubau ermöglicht werden könnte.

Die überarbeitete Planung konnte dem Kanton nun zur Vorprüfung eingereicht werden. Sofern keine Vorbehalte festgestellt werden, kann die Erschliessungs- und Zonenplanänderung im Frühling 2017 öffentlich aufgelegt werden. Ziel ist es bis dahin auch die kantonale Nutzungsplanung zum Zeughausareal aufgrund der neuen Erschliessungslösung anzupassen und gleichzeitig mitaufzulegen.


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