Direkt zum Inhalt springen

Wann und wie kann ich richtig abstimmen?

Urnenöffnung

Urnenöffnungszeit im Spittel, Herrengasse 17, Schwyz: Sonntag, 10.00 - 11.00 Uhr


Hinweise für die Stimmabgabe

Stimmabgabe an der Urne

Wenn Sie sich zur Stimmabgabe an die Urne begeben, nehmen Sie bitte Ihre Unterlagen (Stimmrechtsausweis, Stimmcouvert und Stimmzettel) mit. Geben Sie den Stimmrechtsausweis ab und lassen Sie Ihr Stimmkuvert von der Urnenwache abstempeln, bevor Sie es in die Urne werfen.

Briefliche Stimmabgabe

Wenn Sie brieflich stimmen,

  • Sie Ihre eigenhändige Unterschrift auf den Stimmrechtsausweis (Auf der Vorderseite unter Ihrer Adresse)
  • stecken Sie Ihren Stimm- und/oder Wahlzettel ins Stimmkuvert und verschliessen Sie dieses
  • legen Sie den Stimmrechtsausweis und das Stimmkuvert ins Zustell-/Antwortkuvert. Achten Sie darauf, dass im Adressfenster die Anschrift der Gemeindekanzlei erscheint.
  • kleben Sie das Kuvert zu und stellen Sie es rechtzeitig per Post der Gemeindekanzlei zu oder werfen Sie es in den Briefkasten der Gemeindekanzlei im Haus Spittel, Herrengasse 17, Schwyz.

Die briefliche Stimmabgabe kann auch während der üblichen Schalteröffnungszeiten (08.30 - 11.30 und 13.30 - 16.30 Uhr) beim Einwohneramt im Haus Spittel ausgeübt werden.


Ungültige Stimmabgabe vermeiden

Seit der Einführung der erleichterten schriftlichen Stimmabgabe hat sich die Stimmbeteiligung in der Gemeinde Schwyz erfreulich nach oben entwickelt. Leider werden aber noch zu häufig kleine Formvorschriften verletzt, sodass im Durchschnitt fast fünf Prozent der Stimmabgaben als ungültig erklärt werden müssen.

amtl. Acht Urnengänge sind in der Gemeinde Schwyz seit dem Inkrafttreten des neuen Wahl- und Abstimmungsgesetzes durchgeführt worden, welches eine wesentliche Erleichterung der brieflichen Stimmabgabe mit sich brachte. Von dieser bequemen Möglichkeit zur demokratischen Willensäusserung wird sehr rege Gebrauch gemacht: die Stimmbeteiligung lag seither nur zweimal ganz knapp unterhalb der 50 %-Marke und und liegt im Durchschnitt aller achte Urnengänge bei beachtlichen 55 Prozent. Im Mittel wird noch etwa jede zehnte Stimme direkt im Urnenlokal abgegeben, alle andere gehen bereits vorgängig des Abstimmungssonntages brieflich ein. Diese statistischen Zahlen belegen, dass sich die Stimmbürger gut und offensichtlich auch gerne an das neue Abstimmungsverfahren gewöhnt haben.

Hoher Anteil an ungültigen Stimmen

Das neue Abstimmungsverfahren hat jedoch auch seine Kehrseite. Trotz regelmässiger Information und trotz genauer Anleitungen auf den Stimmunterlagen müssen in der Gemeinde Schwyz bei der Auszählung regelmässig um die fünf Prozent der Stimmabgaben für ungültig erklärt werden. Die häufigste Ursache dafür ist die Tatsache, dass die Stimmrechtskarte nicht handschriftlich unterzeichnet ist. Nicht selten kommt es zudem vor, dass die Stimmzettel – also die eigentliche Stimmabgabe zu den einzelnen Sach- oder Wahlgeschäften – nicht ins Wahlkuvert gelegt werden. Damit ist  eine Ermittlung der tatsächlichen Willensbekundung des Abstimmenden nicht möglich, sodass die Stimmabgabe für ungültig erklärt werden muss.

Einige Grundregeln

Um den Anteil der ungültigen Stimmabgaben zu reduzieren, werden im Vorfeld des Urnenganges vom 2. Dezember 2001 die folgenden Grundregeln für die briefliche Abstimmung in Erinnerung gerufen:

  • Ohne handschriftliche Unterschrift auf der Stimmrechtskarte ist die Stimmabgabe ungültig.
  • Alle Stimmzettel gehören ins Wahlkuvert. Dieses wiederum ist zusammen mit der unterschriebenen Stimmrechtskarte ins Rückantwort-Kuvert zu legen.
  • Das Rückantwort-Kuvert muss bis spätestens am Abstimmungssonntag um 12 Uhr im offiziellen Gemeindebriefkasten liegen oder bis spätestens am Mittwoch (für A-Post am Donnerstag) vor dem Abstimmungssonntag frankiert zum Postversand gelangen.
  • Für die Stimmabgabe im Urnenbüro sind alle Unterlagen (Stimmrechtskarte, Stimmzettel, Wahlkuvert) mitzunehmen; im und vor dem Stimmlokal liegen keine Abstimmungszettel auf.