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Gemeinde Schwyz

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Jahrhundertprojekt gelangt an Urnenabstimmung

14. April 2021
Das Projekt „Muotabrücke West“ hat an der ordentlichen Gemeindeversammlung erfreulicherweise eine weitere Hürde genommen und wurde an die Urnenabstimmung vom 13. Juni 2021 überwiesen. Diese entscheidet auch, ob das Bauprojekt des FC Ibach mit Gemeindemitteln von 1.2 Mio. Franken unterstützt wird.

Unter Einhaltung strenger Corona-Schutzvorschriften fanden sich am Mittwochabend rund 80 Stimmberechtigte im MythenForum Schwyz ein.

 

Das Projekt „Muotabrücke West“ wird durch den Gemeinderat ganz bewusst als Generationenprojekt bezeichnet. Es schafft nämlich die Grundlagen für die künftige Arbeitsplatzentwicklung in der Gemeinde Schwyz. Eine neue Brücke über die Muota und die Anbindung an die gleichnamige Strasse sind Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum im Muotagewerbe Ibach. Auch die nächsten Entwicklungsschritte im Zeughausareal Seewen und ein allfälliger Ausbau der Sportanlage Wintersried hängen von der Realisierung dieses Vorhabens ab. Die raumplanerischen Grundlagen sind Bestandteil der Zonen- und Erschliessungsplanänderung. Die notwendige Landsicherung erfolgt in Form mehrerer Rechtsgeschäfte mit privaten und öffentlich-rechtlichen Institutionen. Als eigentliches Herzstück ist die neue Bogenbrücke über die Muota, mit einer Spannweite von 52 m, zu betrachten. Die Bruttokosten belaufen sich auf rund 16.2 Mio. Franken. Deutliche Unterstützung fand das Vorhaben bei den Ortsparteien: „Ein längst fälliges Projekt kann endlich umgesetzt werden“. Die Tatsache, dass kritische Voten an diesem Abend ausblieben, bekräftigt den Gemeinderat, auf dem richtigen Weg zu sein und positiv auf die Urnenabstimmung blicken zu dürfen.

 

Gemeindebeitrag an FC Ibach

Auch das Anliegen des FC Ibach, die Gebäude auf dem Fussballplatz Gerbihof in Ibach zu erneuern, wurde durch die Anwesenden unterstützt. Besonders hervorgehoben wurde dabei der wichtige Beitrag an die Kinder- und Jugendarbeit, die dabei geleistet wird. Betont wurde aber auch, dass der Neu- und Umbau im Gesamtkontext zum Sportstättenkonzept zu sehen ist und weitere Vorhaben, auch anderer Sportarten, folgen werden. Über den Gemeindebeitrag von 1.2 Mio. Franken an das Bauvorhaben wird ebenfalls an der Urnenabstimmung vom 13. Juni 2021 endgültig befunden.

 

Finanzgeschäfte genehmigt

Die Gemeindeversammlung genehmigte an diesem Abend zudem Nachtragskredite zu Lasten der Verwaltungsrechnung 2021 im Umfang von Fr. 410‘000 sowie die Nachkredite zu Lasten der letztjährigen Rechnung (Fr. 720‘057.03 zu Lasten der Laufenden Rechnung und Fr. 26‘169.55 zu Lasten der Investitionsrechnung).

 

Rechnung 2020 fällt besser aus als erwartet

Mit einem Aufwandüberschuss von 2.4 Mio. Franken fällt der Abschluss gut 2.9 Mio. Franken besser aus als budgetiert. Sorgen bereitet weiterhin die Entwicklung des Eigenkapitals, das sich auf 7.4 Mio. Franken verringert. Kreative, aber auch kritische Lösungsansätze gegen das strukturelle Defizit sind künftig gefordert. Schliesslich genehmigte die Gemeindeversammlung die Rechnung 2020 mit deutlichem Mehr und ohne Gegenstimme. Um 21.20 Uhr schloss Gemeindepräsident die Gemeindeversammlung.

 

 

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