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Gemeinde Schwyz

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Ein Dutzend neue AED-Standorte

12. Oktober 2021
Die Gemeinde Schwyz hat ihr Netz von lebensrettenden Defibrillatoren deutlich ausgebaut. Gute Erfahrungen machte man auch mit der Einführung der First-Responder-Dienste.

Das Netz von öffentlichen Defibrillatoren (AED) in der Gemeinde Schwyz ist seit dem Jahr 2020 stark gewachsen. Ein Dutzend neue AED-Standorte sind in den letzten Monaten in Betrieb genommen worden. Vor Schulhäusern etwa, bei Turnhallen und Sportanlagen, aber auch in abgelegenen Gebieten wie Aufiberg. Sogar auf dem Gipfel des Grossen Mythen steht jetzt ein Defi (der «Bote» berichtete).

Alles in allem gibt es auf Schwyzer Gemeindeboden aktuell über 30 AED-Standorte, die meisten öffentlich zugänglich. Pius Fassbind, Sachbearbeiter Sicherheit in der Gemeinde Schwyz: «Auf dem Geoportal WebGIS des Kantons Schwyz können alle Standorte eingesehen werden.» Private Standorte, die noch nicht auf der Karte erfasst sind, können gerne der Gemeinde gemeldet werden (pius.fassbind@gemeindeschwyz.ch).

Das AED-Projekt wurde unter Federführung der Gemeinde Schwyz aufgezogen, in Partnerschaft mit dem Rettungsdienst Schwyz (zuständig für den Unterhalt) und finanziell unterstützt durch die Ärztegesellschaft des Kantons Schwyz. Die Arbeit ist noch nicht zu Ende. Knapp zehn weitere Schwyzer AED-Orte sind in Abklärung.

«Wenn irgendwie möglich sollten die Defibrillatoren an der Aussenseite des Gebäudes angebracht werden», sagt René Eichhorn, Betriebsleiter des Rettungsdiensts Schwyz. Das verbessert die Chance, dass im Ernstfall rasch ein AED auf dem Platz ist. Der Rettungsdienst sucht hier oft das Gespräch mit privaten Betreibern. Diese reagieren in der Regel positiv auf die Anregung. Und Pius Fassbind lobt: «Viele Private sind sogar bereit, selbst für die Montage- und Stromkosten aufzukommen.»

Seit Februar letzten Jahres stehen in der Gemeinde Schwyz auch fachlich geschulte First Responder aus den Reihen des Sanitäts-Ersteinsatzelements auf Abruf. Sie sind bei lebensbedrohlichen Notfällen meist schneller vor Ort als ein Rettungswagen. Pius Fassbind: «Schon in mehreren Fällen hat sich die Alarmierung der First Responder bewährt.» Das Aufgebot erfolgt übers Handy. Jeder dieser privaten Ersthelfer kennt die Standorte der AEDs genau und bringt auf dem Weg zum Einsatzort das nächste Gerät mit.

Auch die Gemeinde Schwyz ist immer auf der Suche nach Freiwilligen, die sich bereit erklären, als First Responder auszurücken. Dabei zieht man psychisch robuste Frauen und Männer vor, die in der Gemeinde wohnen oder arbeiten.

 

(Quelle: Bote der Urschweiz vom 11. Oktober 2021/G. Holdener)

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