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Entwicklung des Zeughausareals wird fortgeführt

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Entwicklung des Zeughausareals wird fortgeführt

Die Gemeindeversammlung genehmigt die Nachkredite und die Verwaltungsrechnung 2018. Gleichzeitig soll durch einen Studienauftrag der Knoten rund um die hängigen Einsprachen zur kantonalen Nutzungsplanung im Zeughausareal Seewen gelöst werden.

Einmal mehr orientierte der Gemeinderat Schwyz die rund 30 Anwesenden umfassend über die Tätigkeiten und die finanzielle Lage der Gemeinde. Obschon der Abschluss besser ausgefallen ist als budgetiert, resultiert unter dem Strich ein Aufwandüberschuss von rund 2.74 Millionen Franken. „Das Eigenkapital“ so Säckelmeister Peppino Beffa „verringert sich mit dem vorliegenden Rechnungsabschluss auf 11 Millionen Franken.“ Sowohl die Nachkredite zu Lasten der Rechnung 2018 als auch die Verwaltungsrechnung führten zu keinen Diskussionen und wurden kurzum grossmehrheitlich genehmigt. Ein Dauerbrenner in der politischen Agenda ist die Entwicklung des Zeughausareals in Seewen. Um einen hoffentlich entscheidenden Beitrag an die Bereinigung der weiterhin hängigen Einsprachen gegen die kantonale Nutzungsplanung im Zeughausareal Seewen zu leisten, beschlossen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einen Nachkredit zu Lasten der Rechnung 2019 von Fr. 90‘000. Damit kann die Gemeinde in Form eines qualifizierten Planungsverfahrens (Studienauftrag) die bislang nur in groben Zügen vorhandenen Vorstellungen zur Bebauung und Nutzung des Zeughausareals konkret vertiefen. Die Gesamtkosten für die Studie belaufen sich auf rund Fr. 310‘000, wobei die Restkosten im 2020 ordentlich budgetiert werden. Bereits im Sommer/Herbst 2019 sollen die Arbeiten starten und in der ersten Jahreshälfte 2020 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Aus Sicht des Gemeinderates wird auf diese Weise ohne zeitlichen Verzug ein wichtiger Meilenstein für die angestrebte Entwicklung des Zeughausareals gelegt. Schliesslich wurde der Gemeindeversammlung die Abrechnung des Verpflichtungskredits für die Sanierung der Kugelfänge der 300-m-Schiessanlagen vorgelegt. Der Kredit schliesst rund Fr. 710‘000 besser ab. Die Minderkosten begründen sich einerseits durch die verursachergerechte Kostenübernahme durch das Militär (VBS) und andererseits durch vertiefte Abklärungen, die dazu führten, dass wesentlich geringere Mengen an hochbelastetem Bodenmaterial über den teuren Weg der Bodenwaschanlage entsorgt werden mussten. Um 20.40 Uhr schloss ein sichtlich zufriedener Gemeindepräsident Xaver Schuler die Rechnungsgemeinde.