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Gemeinde Schwyz

  • Herrengasse 17
    Postfach 253
    6431 Schwyz
Öffnungszeiten
  • Montag bis Freitag

    8.30 – 11.30 Uhr
    13.30 – 16.30 Uhr

  • Donnerstag

    8.30 – 11.30 Uhr
    13.30 – 18.00 Uhr

Übersicht einzelner Abteilungen

Inhalt

Häufig gestellte Fragen

Andere

Für ordentliche Namensänderungen ist die Regierung des Wohnsitzkantons zuständig.

Wenn Sie im Kanton Schwyz Wohnsitz haben, wenden Sie sich bitte direkt an das Departement des Innern.

Personen welche vor dem 01.01.2013 geheiratet haben oder die Ehe/Parternschaft aufgelöst haben, können mittels einer Erklärung beim Zivilstandsamt den ledigen Namen wieder annehmen. Zuständig ist jedes Zivilstandsamt in der Schweiz.

Wenn Sie im Kanton Schwyz wohnhaft sind, wenden Sie sich an das für Ihren Wohnort zuständige Bezirksgericht.

Beim Zivilstandsamt Ihres Geburtsorts können Sie eine kostenpflichtige Geburtsurkunde bestellen. Aus Datenschutzgründen werden keine telefonischen Auskünfte am Telefon erteilt.

Die Gemeindeverwaltung Schwyz kann Wohnsitzbestätigungen nur für die vier zur Gemeinde Schwyz gehörenden Ortsteile Schwyz, Ibach, Seewen und Rickenbach ausstellen. Wohnen oder wohnten Sie nicht in einem dieser Orte, wenden Sie sich bitte ans Einwohneramt der entsprechenden Wohngemeinde.

Nein. Nachdem ein Vorsorgeauftrag nach Artikel 360 ZGB erstellt wurde, kann der Aufbewahrungsort beim Zivilstandsamt festgehalten werden. Das Zivilstandsamt trägt den Aufbewahrungsort Ihres Vorsorgeauftrages im Personenstandsregister aufgrund Ihrer mündlichen Aussage ein.

Nein. Ein Kind dessen biologischer Vater Sie sind, können Sie gemäss bestehender Gesetzgebung nicht adoptieren. Sie können es jedoch anerkennen. Über die Anerkennung der Vaterschaft informiert Sie das Zivilstandsamt.

Die Gemeinde Schwyz stellt keine Parkkarten aus (mit Ausnahme von Handwerkerparkkarten). Dauerparkplätze können im Parkhaus Hofmatt oder im Parkhaus MythenForum gemietet werden.

Nein, die Gemeinde Schwyz besitzt keine Schrebergärten zum Vermieten. Bei Interesse an einem Schrebergarten wenden Sie sich bitte an die Genossme Schwyz (E-Mail oder 041 813 03 90).

Ein Strafregisterauszug kann unter www.strafregister.admin.ch oder am Postschalter bestellt werden.

Die Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge können die nicht miteinander verheirateten Eltern entweder bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB am Wohnsitz des Kindes abgeben oder im zeitlich direkten Zusammenhang mit der Anerkennung des Kindes durch den Vater auch beim Zivilstandsamt (Art. 298a ZGB). Möchten die Eltern die Erklärung zusammen mit der Anerkennung abgeben, so wenden sie sich direkt an das zuständige Zivilstandsamt. Für eine Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt wenden sie sich direkt an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde am Wohnsitz des Kindes. Bis die Erklärung vorliegt, steht die elterliche Sorge allein der Mutter zu. Für Fragen und Auskünfte betreffend der gemeinsamen elterlichen Sorge wenden Sie sich direkt an die für Ihren Wohnsitz zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB)

Anmelden, Abmelden und Umziehen

Wenn Sie sich elektronisch über eUmzug aus der Gemeinde Schwyz abmelden, senden wir Ihren bei uns hinterlegten Heimatschein direkt an die neue Gemeinde.

Ausweise

Sie können für den ID-Antrag ein Foto beim Fotografen machen lassen oder eines aus einem Automaten benutzen.

Nein. Das Foto darf nicht älter als 1 Jahr sein und muss den Krierien des Bundesamtes für Justiz entsprechen. Diese Kriterien finden Sie hier.

Grundsätzlich benötigen Schweizer Bürger zum Reisen in EU/EFTA-Länder immer ein gültiges Reisedokument. Je nach Bestimmungen können Sie aber auch mit einem abgelaufenen Pass in ein EU/EFTA-Land einreisen. Wenden Sie sich zur Abklärung an die ausländische Vertretung. Mehr Informationen dazu finden Sie auf www.ch.ch.

Bauen und Planen

Ein Baugesuch muss grundsätzlich bei folgenden Vorhaben eingereicht werden (die Aufzählung ist nicht abschliessend):

  • Neubauten
  • Anbauten
  • Veränderung Umgebung (Gartenmauer, Gerätehäuschen, Teichanlagen, Velounterstände, Carports usw.)
  • Terrainveränderungen, Schüttungen
  • Asphaltieren Strasse, Plätze
  • Solaranlagen
  • Sanierung / Umbauten bestehender Gebäude mit äusserer Veränderung (bsp. Dämmung, Dachfenstereinbau) oder neuer Raumaufteilung.
  • Nutzungsänderung, bsp. zusätzliche Wohnungen. Gewerbe zu Wohnraum oder umgekehrt.
  • Bauten und Anlagen, welche länger als drei Monate stehen bleiben und/oder wiederkehrend entfernt und wiedererstellt werden.

Ein Abbruch ist nur von einer Bewilligung befreit, wenn er ausserhalb der Ortsbildschutzzone stattfindet und kein Objekt von geschichtlichem oder kunsthistorischem Wert darstellt.

Spätester Abgabetermin der Baugesuchsunterlagen ist jeweils Montags, 11.00 Uhr. Ist das Dossier vollständig, wird es am darauf folgenden Freitag im Amtsblatt des Kantons Schwyz (Link zur aktuellen Ausgabe) veröffentlicht.

In jedem Fall ist die Kontaktaufnahme mit der Abteilung Hochbau empfehlenswert.

Baugesuche können im Melde-, im vereinfachten oder im ordentlichen Verfahren beurteilt werden.

Umbauten, sowie Projektänderungen im Gebäudeinnern oder Sanierungen können praxisgemäss im Meldeverfahren behandelt werden. Die Bewilligung erfolgt durch die Abteilung Hochbau ohne Einbezug von Nachbarn oder weiteren Behörden.

Im vereinfachten Verfahren können äusserliche Veränderungen an bestehenden Bauten oder Nutzungsänderungen behandelt werden. Vor Einreichung ist die Zustimmung sämtlicher Grundeigentümer einzuholen, deren Grundstücke an die Bauparzelle angrenzen. Die Grundeigentümer können im WebGIS des Kantons abgerufen werden. Die Bewilligung erfolgt durch die Baukommission.

Im ordentlichen Verfahren werden alle Baugesuche ausserhalb der Bauzonen sowie Neubauten behandelt. Auf Wunsch der Bauherrschaft können auch alle Vorhaben, welche im Melde- oder vereinfachten Verfahren behandelt werden können, ebenso im ordentlichen Verfahren beurteilt werden. In diesem Verfahren erfolgt eine 20-tägige Ausschreibung im Amtsblatt. Gleichzeitig ist eine Profilierung vor Ort bis zur Rechtskraft der Baubewilligung vorzunehmen. Die Baubewilligung wird durch die Baukommission erteilt.

Für Solaranlagen ist mindestens das Meldeverfahren einzureichen. Sofern bestimmte Anforderungen an die Grösse und Lage nicht eingehalten werden können, gelangt das vereinfachte oder ordentliche Verfahren zur Anwendung.

Spätester Abgabetermin der Baugesuchsunterlagen ist jeweils Montags, 11.00 Uhr. Ist das Dossier vollständig, wird es am darauf folgenden Freitag im Amtsblatt des Kantons Schwyz (Link zur aktuellen Ausgabe) veröffentlicht.

Die Abteilung Hochbau unterstützt Sie gerne bei der Festlegung des korrekten Verfahrens.

Im Meldeverfahren reicht ein Plan und Beschrieb des Bauvorhabens aus. Die Unterlagen sind in zweifacher Ausführung bei der Abteilung Hochbau einzureichen. Nebst der Bauherrschaft hat der Grundeigentümer die Unterlagen zu unterzeichnen. Bei Veränderungen in der Umgebung ist ein von einem Geometer beglaubigter Situationsplan (Katasterplan) mitzureichen. Die Auswahl der Geometer finden Sie hier.

Im vereinfachten und ordentlichen Verfahren sind nebst den Plänen auch Baugesuchsformulare einzureichen. Die Pläne und das Hauptformular sind von der Bauherrschaft, vom Projektverfasser und vom Grundeigentümer zu unterzeichnen. Weiter ist ein Grundbuchauszug erforderlich.

Der beglaubigte Situationsplan und der Grundbuchauszug dürfen nicht mehr als ein Jahr alt sein. Der beglaubigte Situationsplan (Katasterplan) erhalten Sie bei einem Geometer.

Die Baugesuchsformulare sind in 1-facher Ausführung einzureichen. Sie können hier ausgefüllt werden.

Der Zonenplan-, der Erschliessungsplan und das Baureglement finden Sie hier.

Der Grundbuchauszug ist beim Notariat Schwyz zu beziehen.

Spätester Abgabetermin der Baugesuchsunterlagen ist jeweils Montags, 11.00 Uhr. Ist das Dossier vollständig, wird es am darauf folgenden Freitag im Amtsblatt des Kantons Schwyz (Link zur aktuellen Ausgabe) veröffentlicht.

Die Anzahl der einzureichenden Pläne ist abhängig von der Art und Lage des Bauvorhabens. Die Abteilung Hochbau berät Sie gerne zu diesem Thema.

Die Kosten der Baubewilligungen ergeben sich aus der Verordnung über die Gebührentarife im Planungs- und Bauwesen.

Weiter haben zusätzliche Gebäudevolumen eine einmalige Kanalisationsanschlussgebühr zur Folge. Die Bemessungsgrundlage ergibt sich aus dem Reglement über die Siedlungsentwässerung.

Bauvorhaben, welche eine direkte Zufahrt in eine Gemeindestrasse verfügen und zu einer Verkehrszunahme von über 25 % führen, haben eine Vorteilsabgabe zu entrichten. Vorteilsabgabepflichtig ist auch die Unterschreitung des Strassenabstandes. Bei Bezirks- und Kantonsstrassen ordnen diese beiden Gebietskörperschaften die Abgabe separat an.

Die Abteilung Hochbau steht Ihnen für Fragen und Auskünfte gerne zur Verfügung.

Das Baubewilligungsverfahren ist kompliziert. Um die Verfahrensdauer so kurz wie möglich zu halten, empfehlen wir die Planung über einen Architekten oder Planer vornehmen zu lassen. Diese wissen sehr gut über das Baubewilligungsverfahren Bescheid und stellen professionell die erforderlichen Unterlagen zusammen.

Die Praxis ist aufgrund von Gerichtsentscheiden oder geänderten Gesetzen und Richtlinien ständigen Änderungen unterworfen.

Nachfolgend sind die aktuellen Praxisanpassungen aufgeführt:

Klimageräte
Klimageräte dürfen grundsätzlich nicht mehr im Freien aufgestellt werden. Im Baugesuch ist der Lärmnachweis zum nächsten Fenster eines lärmempfindlichen Wohnraumes nachzuweisen. Dies gilt auch für Räume im eigenen Haus.

Energienachweis / Energiezertifikate
Damit eine Baubewilligung erteilt werden kann, ist ein Energienachweis innerhalb des Baubewilligungsverfahrens einzureichen. Bei Minergiebauten ist das provisorische Zertifikat der kantonalen Energiefachstelle ein zwingender Bestandteil der Baufreigabe.

Installationsschächte (Art. 18 Abs. 2 Lit b Baureglement)
Installationsschächte werden dann abgezogen, wenn sie im Grundrissplan 1:100 mit Mauerwerk allseitig umschlossen sind. Spülkäste oder einzelne Rohre müssen weiterhin angerechnet werden. Abgezogen wird die Innenfläche des Installationsschachtes.

BGF Abzug (Art. 18 Abs. 2 lit l Baureglement)

  • Technisch gleichwertig zu Minergie ist, wenn im Energienachweis nur 90 % des Grenzwertes der Energiekennzahl im MJ/m2 erreicht wird.
  • Technisch gleichwertig zu höheren Minergieanforderungen als der Minergie-Standard ist, wenn im Energienachweis nur 60 % des Grenzwertes der Energiekennzahl im MJ/m2 erreicht wird.
  • Die Werte werden jeweils nach den Anforderungen des Minergielabels oder anderen übergeordneten Veränderungen angepasst.
  • Bei Baugesuchseingabe ist der beabsichtige Abzug bekanntzugeben (Bsp. in der BGF Berechnung). Der Energienachweis ist vor der Genehmigung durch die Baubewilligungsbehörde der Gemeinde einzureichen. Je früher desto besser.

Pfahlfundationen
Pfahlfundationen im Grundwasserschutzbereich Au können nur noch im ordentlichen Verfahren, inkl. öffentlichen Ausschreibung im Amtsblatt, bewilligt werden. Dieses Verfahren gilt auch bei Pfahlfundationen, welche im Nachgang zur Baubewilligung vorgenommen werden sollen. Eine technische Bewilligung kann nicht mehr erteilt werden. In diesen Fällen ist die Dauer des Bewilligungsverfahrens von rund zwei Monaten einzukalkulieren. Die Grundwasserschutzkarte ist im WebGIS aufgeschaltet.

Änderungen der Minergieanforderungen auf 2018
Die Energiefachstelle des Kantons teilt mit, dass ab 2018 neue Anforderungen beim Minergiestandard in Kraft treten. Ein zentraler Aspekt ist neu die Verpflichtung zur Eigenstromerzeugung. Die Zertifizierung des Minergiestandards ist grundsätzlich eine freiwillige Entscheidung der Bauherrschaft. Das kantonale Planungs- und Baugesetz verpflichtet jedoch Gestaltungspläne für Wohnbauten zum zertifizierten Minergiestandard. Somit sind bei den Baugesuchen innerhalb dieser Gestaltungsplangebiete die neuen Anforderungen an die Minergie zu berücksichtigen.

Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen die Abteilung Hochbau gerne zur Verfügung.

Für Ausländer/Innen

Das Staatssekretariat für Migration verschickt 6-8 Wochen vor Ablauf der C- und B-Bewilligungen automatisch Verfallsanzeigen an die registrierte Adresse. Falls Sie einen Monat vor Ablauf der Bewilligung noch keine Verfallsanzeige bekommen haben, melden Sie sich bitte beim Einwohneramt der Gemeinde Schwyz.

Bei B- und C-Bewilligungen erhalten Sie automatisch vom Staatssekretariat für Migration eine Verfallsanzeige zugeschickt. Diese ausgefüllte und unterschribene Verfallsanzeige und eine Kopie Ihres gültigen Reisedokuments (Pass oder Identitätskarte) sind beim Einwohneramt Schwyz einzureichen.

Bei L-Bewilligungen muss erneut das Formular Gesuch Ausländerbewilligung EU/EFTA (E1) ausgefüllt werden. Dieses Formular E1 ist zusammen mit einer Kopie Ihres gültigen Reisedokuments (Pass oder Identitätskarte) beim Einwohneramt Schwyz einzureichen.

Trauungen

Ja. Die beiden Trauzeugen müssen mündig, urteilsfähig sein und sich rechtsgültig mit Reisepass oder Identitätskarte ausweisen können.