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Gemeinde Schwyz

  • Herrengasse 17
    Postfach 253
    6431 Schwyz
Öffnungszeiten
  • Montag bis Freitag

    8.30 – 11.30 Uhr
    13.30 – 16.30 Uhr

  • Donnerstag

    8.30 – 11.30 Uhr
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Übersicht einzelner Abteilungen

Inhalt

Energiestadt Schwyz

Label Energiestadt

Erfolgreiches 3. Re-Audit Energiestadt

Im Jahr 2003 wurde die Gemeinde Schwyz als 100. Energiestadt der Schweiz mit dem Label Energiestadt® ausgezeichnet. Alle 4 Jahre muss sich die Energiestadt einer umfassenden Prüfung (Re-Audit) über die umgesetzten Massnahmen aus dem Massnahmenkatalog von Energiestadt unterziehen. Dabei werden zuerst in den sechs Bereichen Raumordnung, Kommunale Gebäude, Versorgung/Entsorgung, Mobilität, interne Organisation und Kommunikation die für die Gemeinde möglichen Punkte ermittelt. Hernach werden anhand der umgesetzten Massnahmen Punkte vergeben.

Von Insgesamt 438 möglichen Punkten hat die Gemeinde Schwyz deren 320.4 = 73.2% erreicht.

Am 19. Juni 2018 hat die Labelkommission des Trägervereins Energiestadt daher entschieden, der Gemeinde Schwyz das Label Energiestadt® erneut zu erteilen:

Entwicklung der Gemeinde als Energiestadt

Jahr

Status

Mögliche Punkte

Effektive Punkte

In Prozent

2003

Zertifizierung

109.75

61.25

56 %

2008

1. Re-Audit

428.7

233.1

54 %

2013

2. Re-Audit

444.1

233.1

63 %

2018

3. Re-Audit

438.0

320.4

73 %

Aus der Würdigung des Auditors:
Die Gemeinde Schwyz hat sich von 2013 (2. Re-Audit) zu 2018 (3. Re-Audit) um 10 % verbessert und erreicht nun ausgezeichnete 73 %. Das ist ein klarer Beleg für viele beschlossene und realisierte Massnahmen in allen sechs Energiestadt-Bereichen.

Begründung für die Bewertung

Die Gemeinde Schwyz konnte in verschiedenen Bereichen sehr grosse Fortschritte erzielen. Die wichtigsten sind nachfolgend zusammengefasst:

  • Eigene Bauten: Mit der Realisierung einer Fernwärme im Talboden von Schwyz (Agro Energie Schwyz AG), war es möglich die Oel-Heizungen der Gemeindebauten durch einen Fernwärmeanschluss zu ersetzen. Die Gemeinde hat damit sein Ziel, die eigenen Bauten ohne CO2-Ausstoss zu beheizen erreicht. Gleichzeitig wurde für alle Bauten ein Energiespar-Contracting ausgeführt.
  • Gemeindegebiet: Die Realisierung der Agro Energie Schwyz AG hat die Wärmeerzeugung im Gemeindegebiet deutlich zu Gunsten von erneuerbaren Energien verschoben. Gleichzeitig wirkt sich die Versorgung mit lokaler, erneuerbarer Elektrizität aus und die Bestimmung des Kantons, dass bei Gestaltungsplanpflicht nach Minergie zertifiziert werden muss.
  • Agglomerationsprogramm: Mit dem Agglomerationsprogramm hat die Gemeinde Schwyz im Bereich Mobilität wertvolle planerische Hilfsmittel eingeführt.
  • Energie Region Innerschwyz: Durch die Bildung der Energie Region Innerschwyz wird die Zusammenarbeit der Gemeinden im Bereich Energie deutlich ausgebaut und stark verankert. Die Zusammenarbeit wiederspiegelt sich insbesondere bei der Kommunikation und bei der Erfassung der Energiedaten. Weiter werden mit den lokalen Energieversorgern zusammen Schwerpunkte festgelegt. Ausgehend von der Initiative der Energie Region konnten verschiedene Schwyzer Schulen von Bundesrätin Doris Leuthard als Energiestadt ausgezeichnet werden.

Energiepolitische Zielvorgaben (qualitativ und quantitativ, entsprechend Leitbild, Legislaturzielen, Energiekonzept)
Die Energiepolitischen Vorgaben sind im Leitbild der Gemeinde vom 29. April 2016 festgelegt und basieren auf den nachfolgenden Leitsätzen:

  • Mobilität/Verkehr: Die Gemeinde Schwyz schafft die Voraussetzungen, um die steigende Mobilität mit dem öffentlichen Verkehr und über Langsamverkehr abzudecken. Die Wohn- und Lebensqualität wird durch die Schaffung verkehrsberuhigter und verkehrsfreier Flächen gesteigert.
  • Umwelt: Die Gemeinde Schwyz fördert umweltbewusstes Handeln in der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Verwaltung. Die Gemeinde berücksichtigt bei ihren Konzepten, Entscheiden und Massnahmen den Grundsatz der Nachhaltigkeit, wobei neben den ökologischen Aspekten wirtschaftliche und soziale Aspekte gleichwertig sind.
  • Energie, Energiestadt: Die Gemeinde Schwyz strebt einen sorgsamen Umgang mit Energie in der Richtung einer „Energiestadt“ an. Sie wird energieautark. Der Energieaufwand für die Gebäudeheizung/Kühlung und die Mobilität werden weit möglichst regional erzeugt.

Wichtigste Aktivitäten der nächsten Jahre (Highlights aus dem energiepolitischen Aktivitäten-Programm)

Das Energiepolitische Programm setzt sich aus den Massnahmenkatalogen der Jahre 2018, 2019, 2020 und 2021 zusammen. Wichtige Aktivitäten der Gemeinde im Energiebereich sind:

  • Kommunale Energiebilanzierung
  • Energetische Sanierung Schulhaus Lücken, etc.
  • Anschluss der restlichen Bauten an den Wärmeverbund
  • Unterstützung des Mobilitätsmanagements für Unternehmen aus dem Förderprogramm
  • Laufender Ersatz der Leuchten in der öffentlichen Beleuchtung durch LED
  • Etappenweise Umsetzung der Rad- und Fusswege gemäss dem Agglomerationsprogramm
  • Kommunikationsarbeit, Zusammenarbeit mit Multiplikatoren, Partnerschaft Energie-Apéro Schwyz
  • Förderprogramm Energie
  • Führung der Beratungsstelle Energie/Mobilität/Ökologie

Kontakt

Bieri Rodrigue
Herrengasse 23
Postfach 34
6431 Schwyz
Tel. 041 819 07 66
rodrigue.bieri@gemeindeschwyz.ch

News

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Förderprogramm Energie

Förderprogramm Energie Die Gemeinde Schwyz unterstützt im Bereich Energie die Installation von Elektro-Speicher für Photovoltaikanlagen und im Bereich Stromsparprojekte den Ersatz von Heizungs-Umw…

Förderprogramm Energie

Die Gemeinde Schwyz unterstützt im Bereich Energie die Installation von Elektro-Speicher für Photovoltaikanlagen und im Bereich Stromsparprojekte den Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen durch Pumpen der Effizienzklasse A. Die Gesuchs-Formulare können weiter unten unter Online-Dienste heruntergeladen werden.

Die Plattform ENERGIEFRANKEN bietet eine Übersicht über Förderprogramme. Alle Programme von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden sind in der Datenbank abrufbar, dazu Kampagnen regionaler Energieversorger und weiterer Anbieter. Die Informationen für die Gemeinde Schwyz können hier abgerufen werden.

Hinweis: Das Förderbudget Energie für das Jahr 2022 ist ausgeschöpft. Eingehende Gesuche um Förderbeiträge werden gesammelt. Der Entscheid über die Beitragshöhe sowie die Auszahlung des Förderbeitrages erfolgt im Jahr 2023 anhand des genehmigten Förderbudgets 2023.

PEIK - Energieberatung für KMU

Mit einfachen Massnahmen von PEIK, der Plattform für Energieeffizienz, können KMU die Energiekosten um 10 bis 15 Prozent senken und so jährlich Energiekosten sparen. Unsere akkreditierten Energieberater verfügen über die Fachexpertise und arbeiten mit einem speziell für KMU entwickelten Tool, um Ihren Betrieb schnell und effizient zu analysieren. Als Resultat erhalten Sie einen übersichtlichen Bericht mit einer Massnahmenliste und Payback-Zeiten.

Die PEIK-Energieberatung richtet sich gezielt an Unternehmen mit Energiekosten von 80’000 bis 300’000 CHF pro Jahr. Diese KMU nehmen eine Sonderrolle ein, denn sie sind keine Grossverbraucher, müssen CO2-Abgaben leisten und erhalten auch keinen Netzzuschlag zurück. Mit einem Unterstützungsbeitrag fördert EnergieSchweiz Energieberatungen für kleinere und mittlere Verbraucher, um die Energieeffizienz in diesem Segment zu steigern. Weitere Informationen sind verfügbar unter: www.peik.ch

E-MobilitätsCheck - Ladelösung für Ihr Gebäude

Insbesondere bei grossen Einstellhallen und Parkplätzen (z.B. Tiefgaragen in Wohnliegenschaften, Parkplätze am Arbeitsplatz, Parkhäuser, Einkaufszentren, Hotels usw.) stellen sich Herausforderungen:

  • Kapazität:
    Die Kapazität des Netzanschlusses sowie der Kabel im Gebäude ist begrenzt. Die bestehende Installation muss daher optimal genutzt oder allenfalls auch ausgebaut werden.
  • Ausbaufähigkeit:
    Der Bedarf nach Ladeinfrastruktur ist am Anfang üblicherweise moderat. Bei steigendem Bedarf kann der Ausbau der Installation komplex und teuer werden. Die Ladeinfrastruktur muss daher mit der zunehmenden Nachfrage nach Elektroautos mitwachsen können und kostengünstig skalierbar sein.
  • Kostenaufteilung:
    Die Kosten für die Ladeinfrastruktur sowie Nutzung und Stromverbrauch müssen fair aufgeteilt werden. Dafür muss die Ladeenergie gemessen, individuell zugewiesen und abgerechnet werden können.
  • Sicherheit:
    Elektrofahrzeuge können mit hohen Leistungen geladen werden. Deshalb muss die Sicherheit der Elektroinstallation den geltenden Normen und Vorschriften entsprechen.

Der E-MobiliätsCheck der Energie-Region Innerschwyz ist die Grundlage, um eine Offerte für den Ausbau der Ladeinfrastrukturen einholen zu können. Er beinhaltet folgende Leistungen:

  • Begehung der Liegenschaft und Klärung der Bedürfnisse sowie Möglichkeiten für den Einbau von Ladestationen für E-Fahrzeuge
  • Ermittlung Ausbaustufen gemäss SIA Merkblatt 2060
  • Abklärung generelle Eignung der Liegenschaft und Anzahl Fahrzeuge, welche geladen werden können
  • Möglichkeiten Stromerzeugung mit eigener PV-Anlage
  • Konzept für den Einbau (Leistungsbewirtschaftung, Ausbaustandard etc.)
  • Kostenschätzung
  • Empfehlung für das weitere Vorgehen
  • Kurzbericht

www.energie-region-innerschwyz.ch

 

 

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