Landschaftsentwicklungskonzept (LEK)
Die Oberallmeindkorporation, die Genossame Schwyz, die ebs Energie AG, das Vernetzungsprojekt Talkessel, der Kanton, der Bezirk und die Gemeinde beschäftigen sich schon seit Jahren intensiv mit der Weiterentwicklung der Schwyzer Landschaft. Dabei sind separat zueinander zahlreiche Projekte zur ökologischen und ästhetischen Aufwertung entstanden. Mit dem Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) Schwyz besteht nun ein Koordinationsinstrument im Bereich innovativer Landschaftsentwicklung. Damit können die Massnahmen, welche von unterschiedlichen Verantwortlichen geplant und umgesetzt werden, aufeinander abgestimmt werden. Der Schwerpunkt des LEK Schwyz liegt bei der Erarbeitung und Umsetzung von konkreten Aufwertungsmassnahmen, an denen sich die Bevölkerung aktiv beteiligen kann.
Die Arbeitsgruppe entwickelt proaktiv und auf freiwilliger Basis Projekte zur Aufwertung der Landschaft, der Erholungsräume und Gewässer. Sie hat dafür ein jährliches Budget zur Verfügung und kann über kleinere Umsetzungsmassnahmen selbständig entscheiden. Innovative Umsetzungsprojekte werden in Zusammenarbeit mit diversen Geldgebern (beispielsweise Stiftungen) realisiert.
Kontakt
Herrengasse 23
Postfach 34
6431 Schwyz
Tel. 041 819 07 60
hochbau@gemeindeschwyz.ch
Stauden- und Saatgutabgabe 2026
Wiederum werden 300 einheimische wildbienenfreundliche Stauden und Saatgut für eine Blumenwiese oder ein Wildstaudenbeet verschenkt. Die Stauden und das Saatgut können am Schwyzer Wochenmarkt vom Samstag, 25. April 2026, von 8 bis 11.30 Uhr nach dem Motto «Es het, solang’s het!» kostenlos bezogen werden.
Mehr Informationen zu den Stauden und zum Saatgut finden Sie in den untenstehenden Dokumenten.
Gartenberatungen 2026
Möchten Sie Ihren Garten ästhetisch und ökologisch aufwerten? Oder haben Sie Fragen zu den Themen Bepflanzung, Ökologie, invasive Neophyten oder tierische Gartenbewohner? Das Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) Schwyz setzt sich gerne für eine Aufwertung Ihres Gartens ein und verlost wiederum kostenlose Gartenberatungen bei Ihnen zu Hause. Nutzen Sie diese Chance, Ihren Garten im Jahr 2026 von Neuem aufblühen zu lassen.
Die Gartenberatungen finden am 10. Juni 2026 bei Ihnen im Garten statt. Es steht ein Zeitfenster am Vormittag von 8 Uhr bis 12 Uhr und am Nachmittag zwischen 13 Uhr und 17 Uhr zur Auswahl. Füllen Sie den Anmeldetalon (aufrufbar unter den Dokumenten) aus oder melden Sie Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse) und Ihren Wunschtermin sowie allfällige Fragen bis am 30. April 2026 an die Gemeinde Schwyz, Abteilung Hochbau, Herrengasse 23, 6431 Schwyz, per Mail an lek@gemeindeschwyz.ch.
Gartenwettbewerb "LEKster Schwyzer Garten 2026"
Der eigene Garten ist ein kleines Paradies direkt vor der Haustür. Hier summen Bienen, flattern Schmetterlinge und wachsen Pflanzen, die Mensch und Tier Freude schenken. Damit diese Biodiversität noch mehr gefördert wird, lanciert die Gemeinde Schwyz im Rahmen des Landschaftsentwicklungskonzepts (LEK) einen Gartenwettbewerb.
Gesucht wird der «LEKste Schwyzer Garten 2026» - ein Ort, der Biodiversität, Nachhaltigkeit und Aufenthaltsqualität vereint. Ob romantischer Wildgarten, farbenfrohes Staudenbeet oder kreative Nische für Vögel und Igel: Jeder Garten kann ein Gewinner sein. Im Sommer besucht eine Fachjury die teilnehmenden Gärten, bewertet sie nach unterschiedlichen Kriterien und vergibt attraktive Preise an die drei besten. Doch niemand geht leer aus: Alle Teilnehmenden erhalten Inputs für eine optimale Gartengestaltung für Mensch und Tier.
Die Gemeinde Schwyz lädt alle Gartenfreundinnen und Gartenfreunde dazu ein, ihr Idyll als Ort der Vielfalt und Schönheit vorzustellen. Die Anmeldefrist läuft bis Ende April 2026. Füllen Sie den Anmeldetalon (aufrufbar unter den Dokumenten) aus oder melden Sie Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse) an die Gemeinde Schwyz, Abteilung Hochbau, Herrengasse 23, 6431 Schwyz oder per Mail an lek@gemeindeschwyz.ch.
Geführter Landschaftsspaziergang 2026
Am Samstag, 27. Juni 2026 findet der vierte geführte Landschaftsspaziergang des Landschaftsentwicklungskonzepts (LEK) Schwyz statt.
Auf dem Spaziergang führt der Gemeinderat Christof Zumbühl mit dem Landschaftsarchitekten Geni Widrig und dem Wildhüter Markus Raschle die Teilnehmenden über eine Marschdistanz von ca. 6 km mit einer Höhendifferenz von rund 860 m durch einen Teil des Rundweges «Rund um die Kleine Mythen». Die Wanderung mit den Erläuterungen des Landschaftsarchitekten und des Wildhüters dauert inklusive einer kurzen Verpflegungsrast rund 4 Stunden.
Treffpunkt und Start der Wanderung ist um 09.15 Uhr vor dem Restaurant Gipfelstubli bei der Bergstation der Rotenflue-Bahn. Von dort aus verläuft die Wanderung via die Holzegg ums Chalberstöckli, Zwüschet Mythen zum Günterigs, wo eine Verpflegungsrast eingelegt wird. Die Verpflegung ist Sache der Teilnehmenden (aus dem Rucksack). Nach der kurzen Verpflegung geht die Wanderung durch den Mythenbann (Jagdbanngebiet) weiter via Güntrigsgruebi bis zum Tschütschi wo die geführte Wanderung mit einem offerierten Apéro um ca. 13.30 Uhr ausklingt.
Wichtige Hinweise:
- Treffpunkt ist vor dem Restaurant Gipfelstubli auf der Rotenflue. Das Billett für die Rotenflue-Bahn ist Sache der Teilnehmenden.
- Die Teilnehmenden müssen geländegängig sein. Es wird gutes Schuhwerk benötigt.
- Alle Teilnehmenden sind selber dafür verantwortlich, ihre Verpflegung aus dem Rucksack mitzunehmen.
- Der geführte Landschaftsspaziergang findet nur bei gutem Wetter statt. Auskunft über die Durchführung wird ab Donnerstag, 25. Juni 2026 auf der Homepage der Gemeinde Schwyz, gemeindeschwyz.ch, bekannt gegeben.
- Anmeldung ist keine erforderlich.
- Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
Unterstützung von Kirschlorbeer-Entfernung bei Privaten
Biodiversität fördern - Kirschlorbeer in ihrem Garten entfernen
Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)
Dieser in Schwyzer Gärten oft vorkommende, invasive Exot breitet sich rasant in unserer Landschaft aus, bietet aber unseren einheimischen Tierarten keine Lebensgrundlage. Er verdrängt zusätzlich die einheimische Vegetation und behindert die Waldverjüngung stark. Aus diesen Gründen darf Kirschlorbeer seit dem 1. September 2024 nicht mehr verkauft werden.
Finanzielle Unterstützung zur Bekämpfung in Ihrem Garten
Das LEK Schwyz unterstützt Sie bei der Bekämpfung des Kirschlorbeers. Gegen einen Umsetzungsnachweis (Fotos vorher und nachher sowie der Rechnung) erhalten EigentümerInnen für die Entfernung Ihrer Kirschlorbeerbestände 50% oder maximal CHF 500.00 der angefallenen Kosten. Das Angebot ist zeitlich und finanziell begrenzt. Nutzen Sie daher die Gelegenheit und entfernen Sie Ihren Kirschlorbeer aus dem Garten. Dokumentieren Sie die Entfernung mit einigen Fotos und senden diese mit dem Rechnungsbeleg sowie mit Ihrer Bankverbindung (Bank/IBAN-Nr.) bis spätestens Ende Oktober 2026 per Mail an lek@gemeindeschwyz.ch. Die Aktion läuft bis Ende Oktober 2026.
Ersatz durch einheimische Arten
Kirschlorbeer kann gut durch einheimische Sträucher ersetzt werden. Einheimische Arten bieten die existenzielle Nahrungsgrundlage für viele Insekten und Vögel. Immergrün bzw. wintergrün sind die Stechpalme (Ilex aquifolium), die Eibe (Taxus baccata) und der Liguster (Ligustrum vulgare). Die Hainbuche (Carpinus betulus) hält ihr (getrocknetes) Laub im Winter, andere Arten wie der Feld-Ahorn (Acer campestre) oder der Schwarzdorn (Prunus spinosa) werfen ihr Laub im Winter ab. Nutzen Sie für die Neuanpflanzungen die Wildsträucher-Aktion des LEK Schwyz im Oktober 2026.
Rundwege
Mit den verschiedenen Rundwegen des LEK Schwyz lässt sich die Landschaft des Schwyzer Talkessels kennenlernen. Die Faltblätter zeigen die ortstypischen Gegebenheiten, welche zu sehen sind.
Rundweg «Auf den Urmiberg»
Der Rundweg «Auf den Urmiberg» führt vom Bahnhof Schwyz über den Urmiberg runter an die Muota und von da aus via Wintersried und Lücken zurück auf die Bahnhofstrasse und an den Bahnhof.
Rundweg «Kapellen um Ibach»
Der Rundweg «Kapellen um Ibach» führt auf offiziellen Wanderwegen vom Zentrum Ibach über den Feldweg via Unterschönenbuch in Richtung Oberschönenbuch und anschliessend von Hinteribach entlang der Muota wieder zurück ins Ibacher Zentrum.
Rundweg «Zum Tschütschi»
Der Rundweg «Zum Tschütschi» führt vom Zentrum Schwyz durch Gassen und über Feldwege in Richtung Rickenbach. Weiter geht es bergwärts zur Einsiedelei Tschütschi und durch den Sitiwald zurück ins Dorfzentrum.
Rundweg «Rund um die Kleine Mythen»
Der Rundweg «Rund um die Kleine Mythen» führt entlang von befestigten und unbefestigten Wege um die Kleine Mythen. Als Startpunkt empfehlen wir den Zustieg von der Rotenflue-Bergstation. Ein etwas anstrengenderen Zustieg kann auch über die Einsiedelei Tschütschi gewählt werden.
Obst- und Einzelbaum-Bestellaktion 2026
Auch 2026 wird das LEK wieder eine Obst- und Einzelbaumstellaktion durchführen. Wir werden Sie zu einem späteren Zeitpunkt über die Aktion informieren.
Wildsträucher und Hecken
Wildsträucher und Hecken
Eine Hecke oder auch einzelne Sträucher bringen Farbe, Duft und Schmetterlinge in den Garten. Zudem bieten artenreiche Hecken Unterschlupf sowie Nahrung für zahlreiche typische Tierarten, darunter auch wichtige Gartennützlinge.
In den Merkblättern sind Detail-Infos zur Pflanzung, Pflege und Standortwahl sowie Pflanzenbilder unserer einheimischen Heckenpflanzen enthalten. Infos zur Pflanzung und Pflege der einheimischen Heckenpflanzen finden Sie unter den Dokumenten.
Neophyte des Monats
Als Neophyten gelten nicht einheimische Pflanzen, die bei uns eingeführt wurden. Viele Neophyten sind eine Bereicherung und gefährden weder Mensch noch unsere Umwelt. Einige von ihnen zeigen jedoch ein invasives Verhalten, indem sie sich stark und schnell ausbreiten und dabei unsere einheimische Flora verdrängen. Diese Arten werden als invasive Neophyten bezeichnet.
In den Faktenblättern "Neophyte des Monats" werden verschiedene invasive Neophyten und einheimische Alternativen vorgestellt.
Trockensteinmauern
Trockensteinmauern oder Trockenmauern sind Mauern, die ohne verbindenden Mörtel aufgebaut werden. Sie tragen sich durch ihr Eigengewicht und die geschickte Schichtung der einzelnen Steine aufeinander. Gerade in der bäuerlichen Kulturlandschaft, wo früher technische Hilfsmittel nur begrenzt zur Verfügung standen, hat diese Handwerkskunst eine langjährige Tradition. In diesen Gegenden entstanden Grenzmauern zwischen Weideflächen, Stützmauern zur Terrassierung von steilen Hängen und auch ganze Gebäude aus Trockenmauerwerk.
Im Merkblatt unter "Dokumente" sind Detail-Infos zu den Funktionen und zum Bau von Trockensteinmauern enthalten.
Neobiota (Neophyten und Neozoen)
Tierarten, die nach 1492, also der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, vom Menschen in Gebiete ausserhalb ihrer Heimat verschleppt wurden und dort über längere Zeit wild leben, nennen Wissenschaftler Neozoen. Handelt es sich um Pflanzen spricht man von Neophyten. Der Oberbegriff für beide heißt Neobiota.
Gewisse Arten haben eine invasive Eigenschaft, dass heisst, sie verdrängen einheimische Arten und können so der Biodiversität, Gesundheit oder auch der Wirtschaft schaden. Pflanzen Sie also in Ihrem Garten möglichst einheimische Arten an.
Weitere Informationen zur Erkennung, Bekämpfung und Entsorgung von invasiven Arten sind in der Praxishilfe Neophyten zu finden.
Neophyten können lose oder in schwarzen Abfallsäcken auf der Wertstoffsammelstelle Wintersried gratis in einer speziell dafür bereitgestellten Mulde entsorgt werden.
Richtplanung
In der kommunalen Richtplanung wird in den Grundzügen festgelegt, wie sich die Gemeinde Schwyz langfristig räumlich entwickeln soll. Dabei geht es um die Zukunft des Siedlungs-, Natur-, Landwirtschafts-, Wirtschafts- und Erholungsraums. Da sich die unterschiedlichen Ansprüche an die begrenzte Ressource Boden teilweise widersprechen, ist oftmals eine Interessenabwägung erforderlich.
Die kommunale Richtplanung zeigt der Bevölkerung, wie die Behörden die mittel- und langfristige raumplanerische Entwicklung der Gemeinde sehen. Sie ist behördenverbindlich, jedoch nicht grundeigentümerverbindlich. Der kommunale Richtplan dient insbesondere als wichtige Grundlage für die meist nachgeordneten Nutzungsplanungen (Zonenplan, Schutzzonenplan, Erschliessungsplan sowie zugehörige Reglemente).
Der kantonale RichtplanExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. stellt das Planungsinstrument auf Kantonsebene dar.
Zugehörige Objekte
| Name | Download |
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| Name | Telefon | Kontakt |
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| Planung, Umwelt und Energie | 041 819 07 60 | hochbau@gemeindeschwyz.ch |
| Name | Telefon | Kontakt |
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| Umweltkommission | 041 819 07 60 | hochbau@gemeindeschwyz.ch |
